Geschichte der Fussballabteilung

1952 - 1953

Dies ist die original Gründungs-Urkunde.

Die erste Notiz war in der Ausgabe der Neuburger Rundschau vom 8. August 1952 zu finden. Hier stand: "Die Fußballelf der Boecker-Werke wurde laut Verbandsentscheidung zum Spielbetrieb zugelassen."
Vorstandschaft und Spieler arbeiteten alle bei den Boecker-Werken. Der erste Vorstand war Herr Gerhard Lörke. Ihn unterstützte Herr Bialek und Jugendleiter Richard Fries, der Jahre später das Amt des Vorsitzenden übernahm.
Das erste Spieljahr 1952/53 begann gleich erfolgreich. Die Mannen um Trainer Karl Lindicke wurden auf Anhieb Meister der damaligen C-Klasse Ost III.

Dies war die erste Abschlusstabelle :

1.     BSG Goldix Neuburg 12     50 : 22   19 : 5            
2.     SV Wagenhofen 12     27 : 20   17 : 7            
3.     SV Sinning 12     33 : 20   15 : 9            
4.     BC Hütting 11     31 : 32   8 : 14            
5.     SpVgg Obermaxfeld 12     26 : 35   8 : 16            
6.     SV Weichering 12     20 : 35   8 : 16            
7.     SV Lichtenau 11     19 : 42   7 : 15            
      Außer Konkurenz :                                
      SV Karlshuld 1b 13     59 : 32   19 : 7            
      TSV Ober/Unterhausen 9     14 : 43   4 : 14            

Die Meisterschaft wurde mit folgenden Spielern erreicht: Wilhelm Helmut, Meier Ludwig, Berger Erhart, Horak Willi, Egelhof Willi, Fries Richard, Braun Anton, Bauer Josef, Regnat Erwin, Hauptfleisch Hansl, Klinkert Hans, Spielertrainer Karl Lindicke.

1953 - 1954

In der B-Klassensaison 1953/54 wurde mit Rudi Kubin erstmals ein Spieler eingesetzt, der nicht bei den Goldix Werken beschäftigt war. Im Laufe der Saison folgten aber noch andere Spieler. Dies waren Hohenester, Kreitmeier, Artner und Rogalinski, alle vom VfR Neuburg.
Am Ende der Punktrunde mussten die "Boecker Schneider", wie die Elf im Volksmund genannt wurde, ein Relegationsspiel um den Klassenerhalt machen.
Auf dem Sportplatz im Englischen Garten gewannen die "Boecker Schneider", damals noch in den Farben Beige/Braun, gegen den FC Zell/Bruck mit 1:0 und sicherten sich den Klassenerhalt. (Erst später wurden die Farben Blau/Weiß, mitentscheidend war hier Trainer Lindicke, dessen früherer Verein auch diese Farben hatte.)

1954 - 1955

unter Trainer Lindicke gelang das nächste Meisterstück. In der Schlusstabelle konnte man mit einem Torverhältnis von 50:10 bei 26:6 Punkten glänzen. Damit schaffte der BSV Neuburg den Aufstieg in die A-Klasse Nord.
Die A-Klassenzugehörigkeit dauerte nur eine Saison. In der gesamten Spielzeit gelang den Neuburger lediglich im ersten Spiel, beim SV Leipheim, ein Sieg. Alle anderen Spiele wurden verloren.

1956 - 1961

Um den Verein eine Zukunft zu gewährleisten, wurde 1956 eine Jugendmannschaft ins Leben gerufen. Der Kader dieser Mannschaft war so stark, dass sie bereits 1956/57 und 57/58 die Ostschwäbische Jugendmeisterschaft erringen konnte.
Aus diesem Team gingen so talentierte Spieler wie Hermann und Erich Golling, Peter Niemann, Manfred Fisch, Alois Fieger, um nur einige zu nennen, hervor.

Zwei Jahre blieb man in der B-Klasse, bis dann der erneute Sprung in die A-Klasse gelang. Die Meisterschaft 57/58,vor dem FC Rennertshofen, gelang mit einem Torverhältnis in 16 Spielen von 55:30 bei 25:7 Punkten. Damit stieg man wieder in die A-Klasse Nord auf. Da aber die Fahrten in dieser Klasse recht weit waren, beantragte man die Spielerlaubnis in der A-Klasse Donau/Ilm. Dieses hatte zur Folge, dass es erstmals in Neuburg zu einem Lokalderby mit dem VfR Neuburg kam.
Leider gingen beide Spiele verloren. Jeweils mit 7:1 und 3:2 hatten die Lilaweißen die Oberhand. Das Kuriosum DIESES Spieljahres war, dass der BSV kein Spiel gewinnen konnte und mit zehn Unentschieden wieder absteigen musste.
Das interessanteste Spiel war (für die Spieler) wohl die Begegnung mit der Reserve des ESV Ingolstadt. Beim Vorspiel zum Regionalligaspiel ESV - Schwaben Augsburg stand es zur Halbzeit 4:1 für die Gastgeber. In der zweiten Halbzeit wurden die Zuschauer immer mehr. Und vor zuletzt ca. 6000 Zuschauern gelang es der spielerisch unterlegenen Mannschaft des BSV, noch ein 5:5 zu erreichen.

1961 - 1970

Im Jahr 1961 standen die BSV´ler nach drei Jahren B-Klasse ohne Vorstand und Geld da. Bei der Suche nach einem Nachfolger wurden sie bei Karl Heinz Danner, Chef der Goldixwerke, fündig. Soweit es seine beruflichen Belange erlaubten, war er voll und ganz für den Verein tätig. Als erstes musste die neue Vorstandschaft, der Kurt Kreitmeier als zweiter Vorsitzender und Willi Horak als Schriftführer angehörten, Geldbeschaffungsmaßnahmen ergreifen. Dazu gehörte auch ein Turnier an Pfingsten 1961.

Oberbürgermeister Theo Lauber wurde als Schirmherr und die Mannschaften des MTV Ingolstadt, VfR Neuburg und Bärenkeller Augsburg als Turnierteilnehmer gewonnen. Trotz nasskaltem Wetter kamen jeweils rund 700 Zuschauer in die Sportanlage am Englischen Garten. In der Saison 1962/63 belegte der BSV den 2. Tabellenplatz hinter der DJK Langenmosen. Die DJK verzichtete auf den Aufstieg, der BSV war bereit, das Aufstiegsrecht wahrzunehmen und belegte am Ende der A-Klassenspielzeit den 7. Tabellenplatz.
In der Spielzeit 64/65 war die Mannschaft durch Verletzungen und Abwanderungen von Spielern so arg dezimiert, dass sie das Klassenziel nicht erreichen konnte und der Abstieg die logische Konsequenz war.
Wegen Krankheit hatte inzwischen Trainer Lindicke das Traineramt niedergelegt. Seine Nachfolger hatten verschiedene Namen, einer war unser damaliger Gast aus Leitershofen, Adolf Seitz, der leider 1967 wieder Neuburg den Rücken kehrte und in seine Heimatstadt abgewandert ist.
Dessen Nachfolger, Herr Stumpf, war nur auf dem Papier nach Vorstand, die Geschäfte führten der zweite Vorstand, Kurt Kreitmeier mit einigen Vereinsmitgliedern wie Willi Horakund Toni Hurt weiter.

chronik verein 1 pokal goldixAuf dem Foto sehen Sie: Bürgermeister Hans Nachtmann, Leo Goldmann, Kurt Reifgerster, 1. Vors. Karl-Heinz Danner - mit Pokal, im Hintergrund ist Kurt Kreitmeier als Torhüter zu erkennen.

 1970 - 1980

Als ein "alter Bekannter", Karl Lindicke, wieder die Geschicke der BSV Fußballer übernahm, kam der Erfolg zurück. In der Saison 1970/71 gelang dem BSV die Meisterschaft in der C-Klasse Neuburg.

Die Mannschaft übernahm dann Siegfried Habermeyer, der gleichzeitig erster Vorstand des Vereines war. Drei Jahre konnte man sich halten, dann folgte ein erneuter Abstieg in die C-Klasse.

Unter Trainer Hermann Wolf konnte man 74/75 doppelt feiern, der Ersten gelang durch die Vizemeisterschaft der Aufstieg und die Reserve konnte die Meisterschaft erringen.
Inzwischen war man auf das neue Vereinsgelände an der Grünauer Straße gezogen und machte es sich in der Holzbaracke auf dem jetzigen Parkplatz gemütlich. Noch heute schwärmen einige von der damaligen Atmosphäre darin mit "Wirt" Ludwig Senft.

Mit Erich Schreier gelang in seinem zweiten Jahr 1975/76 sogar ein dritter Platz in der B-Klasse, aber Turbolenzen im Verein führten dazu, dass er frühzeitig ausstieg und an einen Aufstieg wieder A-Klassenluft zu schnuppern, brachte erst die Zeit an den Tag. Was folgte, war in der kommenden Saison der Abstieg in die C-Klasse.

chronik verein 2 70 71

Meister der C-Klasse wurde der BSV Neuburg mit folgenden Spielern - stehend von links nach rechts-: Anton Kugler, Abteilungsleiter Anton Hurt, Ernst Weiß, Klaus Peters, Ossi Sommerer, Hans Wilfling, Trainer Karl Lindicke, Eugen Zucker, Karl Schuster und Siegfried Habermeyer, kniet auf dem Bild.

1980 - 1989

1980/81 gelang es dem BSV wieder aufzusteigen. Unter Trainer Klaus Schneider gelang es noch mal, B-Klassenluft zu schnuppern, allerdings blieb es bei nur einem Jahr. In der Zwischenzeit schritt der Bau des Vereinsheimes besser voran als der Umbau der Ersten Mannschaft. Nach Trainer Schneider versuchten es Heinz Mack und Horst Sandner, aber beiden gelang es nicht, der Mannschaft zum Aufstieg zu verhelfen.

Erst als Raimund Schwab 85/86 die Mannschaft übernahm, folgte wieder ein Erfolg.
In der Saison 86/87 konnte die Meisterschaft der C-Klasse errungen werden. Dies gelang unter anderem, weil mit Raimund Schwab Neuzugänge gewonnen wurden, wie Karl Grundstein, Richard Eitelhuber und Klaus Ziegler. Dazu gesellten sich Jungspunde aus der BSV Jugend wie Jürgen Käber und Siegfried Heckl zu Spielern wie Helmut Ostermeier, Walter Rossmann, Roland Kornreiter und Adolf Plabst.

chronik verein 3 86 87Stehend von links.: Betreuer Kugler, Adolf, Grundstein, Preuss, Schimmer, Ostermeier, Rossmann, Gareis, Eitelhuber, Abt.leiter Kornreiter, Vandrey, Trainer Schwab sitzend: Heckl, Ziegler, Plabst, Mayer, Käber

1989 - 2000

Doch zwei Jahre später achtete man nicht auf die Signale, die aus der Mannschaft kamen und versäumte es sich zu verstärken. Durch die neugegründete AH-Runde, entschlossen sich einige wichtige Spieler wie z.B. Ostermeier, Plabst, Grundstein und Eitelhuber, nur noch dort zu spielen. Für die nun arg verjüngte Mannschaft des BSV ging es bergab und man musste wiedereinmal neu in der C-Klasse anfangen.

Auf Raimund Schwab folgte Trainer Ludwig Forthofer, der nur eine Halbsaison für den BSV tätig sein sollte, dann trennte man sich von ihm. Richard Eitelhuber versuchte es, aber auch er konnte dass sinkende Schiff BSV in der kurzen Zeit nicht mehr retten. Es ging wieder runter.

Ihm folgte Dieter "geht´s raus und gewinnts" Kausch. Nach zwei Saisonen stand man weiter in der C-Klasse und auch in der dritten sah alles nach einem weiteren Jahr in der C-Klasse aus. Als Fünfter ging man in die Winterpause, was folgte war eine grandiose Serie von Siegen und letztendlich der verdiente Aufstieg noch als Vizemeister.

Unter Trainer Christian Irl, einem alten BSV´ler, erlebten wir allerdings einige der schwärzesten Stunden.
Nach dem Abstieg aus der B-Klasse, landete man im darauffolgenden Jahr auf dem letzten Platz der C-Klasse. Nach der Trennung von Irl übernahm Keeper Kurt Mayer die Funktion als Spielertrainer.

chronik verein 4 91 92Nach weiteren zwei Jahren in der C-Klasse entschloss man sich für einen neuen Trainer. Dieser war ein bekannter Name im Landkreis. Heinz Schmid. Mit ihm kamen noch weitere Neuzugänge zum BSV : Robert Weiss, Peter Leimser, Werner Steger, Mathias Henkel, Holger Wegrath, Alexander Mohr, die wieder zum BSV zurückamen. Doch auch Heinz Schmid scheiterte beim Versuch mit dem BSV den Aufstieg zu schaffen.

2000 - 2002

Für die Saison 2000/01 wurde von der Vorstandschaft, unter Leitung von Abteilungsleiter Heinz Ehrlich, ein Umbruch geplant. Nach langen Jahren hatte man wieder eine A-Jugend gehabt, und wusste dass einige Spieler zu der ersten Mannschaft stoßen sollten. Mit Günther Behr wurde ein Trainer gefunden, der seine Erfahrung mit Jugendmannschaften, sowohl wie mit Ersten Mannschaften hatte.Mit ihm sollte der Umbruch gelingen. Was dann kam war, fast zu schön, um wahr zu sein. Dank unseres Förderers Christos Galiatas vom Restaurant "Aphrodite" kamen wertvolle Spieler zum BSV. Dies waren vom SV Ludwigsmoos Uwe Fielk, Matthias Rehm, Paulo De Lima und Halil Boztürk. Aus der A-Jugend konnte man den starken Torhüter Michael Regnet und Stürmer Georg Held freimachen, vom SC Feldkirchen kam Torhüter Andreas Pelta.
Unter Führung des starken Mittelfeldspielers Felix Ehrlich gelang etwas, was man beim BSV noch nie geschafft hatte: Eine Doppelmeisterschaft. Erste und Reserve wurde Meister Ihrer Gruppe. Damit durfte der BSV nach sieben harten Jahren in der C-Klasse, im Jahr seines 50 jährigen Bestehens, in der Kreisklasse spielen.

chronik verein 5 00 01Hinten von links: Abteilungsleiter Heinz Ehrlich, Betreuer Frey, Fielk, Höppler, Ehrlich, Henkel, Greiff, Heckl, Pfeiffer, Held, Trainer Behr, untere Reihe: Mohr, Rehm, Blasaditsch, Köbe, Regnet, Mayer, Omerovic, De Lima. O.r. Geschäftsführer Harald Lebert

 

Termine

12 Mai
SV Holzheim/Neuburg - BSV I
12.05.2019 13:00 - 14:40
12 Mai
SV Bayerdilling - BSV II
12.05.2019 13:00 - 14:40
19 Mai
BSV II - DJK Brunnen
19.05.2019 11:00 - 12:40
19 Mai
BSV I - FC Rennertshofen
19.05.2019 13:00 - 14:40
26 Mai
FC Staudheim - BSV II
26.05.2019 13:00 - 14:40
26 Mai
SC Ried/Neuburg - BSV I
26.05.2019 13:00 - 14:40

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